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Fördermittelberatung für KMU — BAFA und INQA richtig nutzen
Bis zu 80 % der Beratungskosten übernimmt der Staat — und die meisten KMU nutzen diese Mittel nicht. Meist, weil der Antrag zu spät gestellt wird, nicht weil die Förderfähigkeit fehlt.
Die wichtigsten Programme für KMU im Überblick
- 50 % der förderfähigen Beratungskosten (Bemessungsgrundlage bis 3.500 €), in bestimmten Bundesländern bis zu 80 %
- Max. 2 Anträge pro Jahr, 5 insgesamt
- Aktuelle Richtlinie gültig bis 31.12.2026
- Für Betriebe bis 249 Beschäftigte
- Fokus: Arbeitsgestaltung, Digitalisierung, Führung, neue Geschäftsmodelle
- Bis zu 12 Beratungstage gefördert
- Ergänzende Landesförderung, z. B. Digitalbonus Bayern
- Kombinierbar mit BAFA/INQA
Wo finde ich passende Fördermittelberatung?
Entscheidend ist ein Berater, der beides abdeckt: die inhaltliche Beratung zu Organisation, Prozessen oder Finanzen — und die korrekte Antragstellung vor Beratungsbeginn. Als BAFA-gelisteter Berater und autorisierter INQA-Coach (IC 2676969) übernehme ich beides aus einer Hand.
Die häufigsten Fehler — und warum Förderung scheitert
1. Antrag nach Beratungsbeginn
- Wer die Beratung startet, bevor der Antrag bewilligt ist, verliert den Förderanspruch vollständig.
2. Falsches Programm gewählt
- BAFA und INQA haben unterschiedliche Schwerpunkte — die falsche Wahl führt zur Ablehnung, obwohl das Projekt an sich förderfähig wäre.
3. Unvollständige Projektbeschreibung
- Gefördert wird konzeptionelle Beratung (Analyse, Schwachstellen, Empfehlungen) — nicht die reine Umsetzung oder Steuerberatung.
So läuft die Beantragung ab
Förderpotenzial prüfen
Kostenlose Prüfung: Ist Ihr Unternehmen förderfähig, welches Programm passt?
Antrag stellen
Online über die jeweilige Förderplattform, noch bevor die Beratung beginnt. Ich unterstütze bei der Vorbereitung.
Beratung durchführen
Nach Bewilligung bzw. unverbindlicher Inaussichtstellung beginnt die Beratung — strukturiert nach den Förderauflagen.
Häufige Fragen
Wo finde ich Fördermittelberatung für mein Unternehmen?
Bei BAFA-gelisteten und autorisierten INQA-Coaches. Wichtig: Der Berater sollte sowohl die inhaltliche Beratung als auch die korrekte Antragstellung vor Beratungsbeginn begleiten können.
Wer ist antragsberechtigt?
KMU der gewerblichen Wirtschaft und Freie Berufe mit Sitz in Deutschland, unter 250 Mitarbeitende und unter 50 Mio. Euro Jahresumsatz gemäß EU-KMU-Definition.
Wie lange dauert die Beantragung?
Bei BAFA in der Regel 1–3 Wochen vom Erstgespräch bis zur unverbindlichen Inaussichtstellung. Bei INQA wird zunächst ein Coaching-Gutschein benötigt.
Kann ich BAFA und INQA kombinieren?
Nicht für dieselbe Beratungsleistung. Für unterschiedliche Projekte ist eine Kombination möglich, sofern sauber getrennt.